Archiv | Januar, 2013

„Da, wo die Angst ist, da geht’s lang!“

30 Jan

Ich habe gerade diesen Artikel gelesen und oh ja, er spricht mir aus der Seele! Heraus aus der Komfortzone, Neues wagen, sich der Angst stellen. Manchmal sind es kleine Alltagsängste, die unglaublich schwer im Magen liegen können (mir zumindest) und manchmal sind es die ganz dicken Brocken, die gewöhnlich weltenschwer in eine wahnsinnsgroße, kaum noch zu verschließende Schublade gepackt werden und deren Schlüssel versteckt wird, in ein Geheimversteck, das man am besten selbst im Laufe der Tage, Monate und Jahre vergisst.

„Leben und leben lassen“- das ist mein Lebensmotto, aber „da, wo die Angst ist, da geht’s lang!“ wird mich fortan ganz bestimmt bewusst auf meinem Weg begleiten! Kurz bevor ich den Artikel bei „Zeit zu leben“ entdeckt habe, durfte ich erleichtert die Erfahrung machen, wie gut es tut, sich der Angst zu stellen und nicht mit dem schlimmsten, sondern mit dem vermutlich besten Ergebnis überrascht zu werden. Und nicht zum ersten Mal erlebe ich das, natürlich nicht!, aber wie sooft vergesse ich vor lauter Angst, wie wunderschön dieses Gefühl doch sein kann..

Danke!!!

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Leeecker!! Chili con Tofu

27 Jan

Here it is:

Köstliches Chili con Tofu (vegan)

Dezember 2012 - Wahnsinnsjahressammlung 240

Zutaten:

2 Zwiebeln, Olivenöl, 1 Packung Sojagehacktes, Paprika, ca. 0,5 l Tomatenpassata, Mais, (wenn ihr habt) frische Tomaten, Gemüsebrühe Salz, Pfeffer, Rohrzucker oder Agavensirup, frische Chilis oder Chilipulver, etwas Sojasahne (oder Hafersahne)

und so wird’s gemacht:

die Zwiebeln kleingehackt im heißen Olivenöl glasig braten, dann das Sojahack hinzugeben, kurz scharf anbraten, umrühren, und dann die Hitze wieder reduzieren, damit nichts anbrennt. Nun die Paprika in Stücken mit in den Topf geben. Fleißig weiter umrühren. Mit dem Tomatenpassat ablöschen, die Flasche/Dosen zu ca. einem Drittel mit Wasser auffüllen, und mit in den Topf schütten. 1 EL Gemüsebrühe unterrühren. Köcheln lassen und immer wieder umrühren. Nach ca. 15- 20 Minuten den Mais und die frischen Tomaten in Stücken hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker oder nen guten Spritzer Agavensirup und Chili (entweder frische Chilis oder Chilipulver) würzen und abschmecken.  Ich mag’s gerne noch verfeinert  mit nem Schuss Soja- oder Hafersahne, muss aber nicht 🙂

Frisches Ciabatta dazu, und… genießen!

Restaurantbesuch

26 Jan

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, mit zwei unglaublich tollen Freundinnen einen lustigen Abend bei einem netten Italiener zu verbringen. Die Pizzen waren riesig, die Pasta ein Traum, und am Ende blieben pro Teller je 1 Stück Pizza und eine wunderbar gefüllte Muschelnudel übrig. Der Service kam zum Abräumen, meine beiden Tischnachbarinnen entspannt, da meldete sich mein „Essensretter“- Herz mit der Bitte: „einmal zum Mitnehmen der Rest, bitte- auch die einsame Nudel! Danke schön!“ Kurze Zeit später lag auch schon das Restepäckchen in Alu geschlungen neben mir.

…und kurz vor Mitternacht dann, als ich nach mehr als einer Stunde Fahrt zufrieden-glücklich zur Wohnungstür hereinkam, fand ich’s richtig toll, noch die zwei Stückchen übereinandergeklappt mit der Nudel in der Mitte als Mitternachtssnack vermümmeln zu dürfen!!

 

Kurzmitteilung

40 Euro im Monat und satt und glücklich!

24 Jan

Gerade entdeckt:

Ein Leben im Luxus- mit nur 40 Euro im Monat

da tut sich was, immer mehr Ideen werden umgesetzt, Teilen ist total im Trend…

Die Sprache der Liebe

23 Jan

„Warum versteht er mich einfach nicht? Wie deutlich soll ich ihm eigentlich noch zeigen, was mir wichtig ist, was ich brauche, was mein Herz zum Schwingen bringt? Immer tut er dies oder jenes, wieso bloß?, er merkt doch, dass es mich rasend macht!“, na… kommt dir das bekannt vor?! (Nicht? Dann HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, scheinbar alles richtig gemacht 🙂 )

In „Die fünf Sprachen der Liebe“ von Gary Chapman lernen wir nicht nur unsere eigene Liebessprache kennen, sondern auch die unseres Liebsten/unserer Liebsten. Und  ich habe es so unglaublich spannend gefunden, plötzlich so klar sagen zu können „DAS ist meine Sprache der Liebe, genau… ja, genau DAS ist mir wirklich wirklich wichtig!“. Die eigene Muttersprache der Liebe  zu kennen ist der erste Schritt, die Sprache des anderes verstehen der nächste, wo gibt es Sprachbarrieren und wo schlichtweg einfach blöde Übersetzungsfehler von der einen Sprache  in die andere. Denn eigentlich will man dem anderen ja gar nichts böses, im Gegenteil! Nicht abschrecken lassen sollte man sich vor dem Untertitel (wie Kommunikation in der Ehe gelingt). Nein, man muss für dieses Buch nicht verheiratet sein, das bin ich nämlich auch nicht, und auch wenn es zahlreiche wirklich hilfreiche Beispiele aus problematischen „Ehen“ enthält, habe ich gedanklich ganz schnell „Ehe“ gegen „Beziehung“ ausgetauscht.

Tipp: VORLESEN! Ein Kapitel pro Session- kann richtig Freude bereiten 🙂

 

Foodsharing – Lebensmittel teilen, statt wegwerfen!

22 Jan

Wer kennt es nicht, das Ergebnis eines Einkaufs mit megahungrigem Magen und dementsprechend überdimensional großen Augen. Der Wagen proppen voll mit leckeren Dingen, die man am liebsten sofort verschlingen möchte, die tollsten Kochkreationen tanzen bildhaft vor dem inneren Auge vorbei. Man riecht und schmeckt schon förmlich, der Speichel läuft und heraus kommt meist ein viel zu großer Einkauf. So zumindest ging es mir schon oft und hin und wieder kam es dann leider vor, dass irgendetwas davon in meinem Kühlschrank so weit in die letzte Reihe rutschte, dass es schlecht wurde, bevor ich es zubereiten konnte.

Was lernen wir daraus?

Punkt 1: Nicht mit hungrigem Magen einkaufen gehen! (nicht unbedingt was Neues..) Punkt 2: Keine riesigen Mengen auf einmal kaufen, sondern lieber mehrmals die Woche den Ausflug in den (in meinem Fall Bio)laden einplanen.

So weit so gut. Klappt bei mir mittlerweile auch wirklich gut! ( Zum Thema Essensverschwendung kann ich euch übrigens wärmstens den Film „Taste the waste“ ans Herz legen- darüber hab ich hier auch schon geschrieben und zur Zeit ein kleines Projekt am Laufen..)

Sollte es dann doch aus irgend einem Grund dazu kommen, dass ganz hinten im Kühlschrankfach ( in der Obstschale, im Küchenregal oder wo auch immer ihr euer „täglich Brot“ aufbewahrt), ein leckeres Nahrungs-oder Lebensmittel sachte auf sein Ende zusteuert, dann gibt es seit Ende Dezember die wunderbare Möglichkeit, sein Essen zu teilen und es ganz einfach abholen zu lassen.

Die Plattform dazu bietet FOODSHARING. Lebensmittel teilen, statt wegwerfen!

Gestern erst hab ich gelesen, dass so die erste Tonne Lebensmittel vor der Tonne gerettet wurde. Genau, 1000 kg wertvolle Lebensmittel haben über diesen Weg einen neuen Abnehmer gefunden und mittlerweile sind schon über 6000 aktive User mit von der Essenspartie.

Stichwort Partie: Warum nicht einfach mal ein Reste-Essen veranstalten und es gemeinsam mit anderen Foodsharern verspeisen? Ich bin auf jeden Fall dabei, sollte es doch mal wieder dazu kommen…

„Fleischlos im Trend“

20 Jan

Cooler Bericht, gerade gesehen.. (und das bei RTL ;- ) )  „Fleischlos im Trend: lebt es sich vegan gesünder?“

Gerade wurde in Frankfurt der zweite vegane Supermarkt Deutschlands eröffnet. Und wer in Berlin lebt und ihn noch nicht kennt:

VEGANZ- Wir lieben Leben- in der Schievelbeiner Str. 34 in Prenzlauer Berg.