Archiv | Februar, 2013

Leben (fast) ohne Geld

24 Feb

Immer wieder beschäftige ich mich mit dem Thema Geld. Meistens bereitet es mir Bauchschmerzen, da ich leider zu der Kategorie Mensch gehöre, die scheinbar noch eine offene karmische Rechnung zu begleichen hat, da ich immer wieder mit einem (Geld-) Mangel in Berührung komme. Kein finanzieller Überfluss, im Gegenteil. Vieles davon ist wohl bewusst aufgebürdet oder mit meinen unbewussten Glaubenssätzen verknüpft, deren Knoten ich glücklicherweise langsam erkenne und so auflösen kann.

Natürlich ist es schön, Geld zu haben. Es gibt einem eine gewisse Sicherheit. Doch viel schöner ist es doch eigentlich, sich immer mehr davon zu befreien- zumindest denke ich, wird das mein Weg sein.

Anstelle von neu kaufen, Secondhand Läden durchstöbern und dort fündig werden. Flohmärkte besuchen und Schnäppchen machen. Oder Waren und/oder Dienstleistungen tauschen- regionale Tauschringe sind wieder schwer im Kommen, und was zu früheren Zeiten gang und gebe war, kehrt langsam wieder in unsere Gesellschaft zurück.

Auch im Trend, sogenannte Regionalgelder wie beispielsweise der „Chiemgauer“, eine regionale Währung, die kleine Unternehmen stärkt, die Wirtschaft der Region ankurbelt und zusätzliches Geld in die Kassen von Vereinen und Einrichtungen mit sozialen Zielen bringt.

Übernachten vie Couchsurfing, trampen, foodsharing, containern, … es gibt ein Fülle an Möglichkeiten mit wenig oder gar keinem Geld das Leben oder einzelne Unternehmungen und Bereiche zu bestreiten.

Inspirationen gibt es auch auf dieser Seite hier,  mich würde es allerdings auch interessieren wie es mit der Krankenversicherung ist, denn einfach abmelden und unversichert leben ist zumindest in Deutschland lt. Gesetzgeber verboten. (was den ein oder anderen natürlich nicht davon abhält, es einfach zu tun..)

Freue mich über Anregungen von euch, Ideen, neue Seiten zum durchstöbern,… Was macht ihr, um mit weniger oder vielleicht sogar ganz ohne Geld gut zu leben und was bedeutet „gut leben“ überhaupt?!

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„Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“

14 Feb

„Ach ja? Wow! …Nää, oder?! Wie soll das denn gehen???“, dachte ich mir und schon war das Buch bestellt und ich höchst gespannt! Im letzten Jahr hat meine Ratlosigkeit nämlich ihren bisweiligen Zenit erreicht und ich war ziemlich verzweifelt mit der Frage „wie soll ich mich wohl je entscheiden können ? Welcher Job ist bloß der passende für mich???“ beschäftigt. Denn Menschen wie ich es bin, haben einfach viel zu viele Interessen, Ideen und Geistesblitze, die mitunter wirklich bewegungsunfähig machen, da man einfach nicht weiß, wo man anfangen soll und aus diesem Grund häufig nur noch eins tun: NICHTS. Starre, Lethargie, Lähmung. …Anstrengend, toootal anstrengend!

Gott sei Dank hat mich eine Schlagwortsuche mit mehr oder weniger genau dem Buchtitel entsprechenden Wortlaut auf Meinesgleichen aufmerksam gemacht. Barbara Sher, die Autorin des Buches nennt sie „Scanner“.  Aufgeweckte, neugierige Menschen, die sich nicht nur auf eine Sache festlegen wollen und können, und deswegen oft total unglücklich sind, da sie immer hin und her gerissen sind.

In ihrem Buch „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ beschreibt sie diesen Schlag Mensch und unterteilt ihn in die verschiedenen Scanner- Typen wie zum Beispiel den Doppelagenten, den Tellerjongleur oder den Serienspezialisten. Zudem gibt sie dem Leser, der möglicherweise ein Scanner ist, verschiedenste Werkzeuge mit auf den Weg und schlägt sogar Berufe für jeden Typus vor.

Ich bin wirklich froh, dieses Buch an diesem Glückstag vor etwa einem Jahr entdeckt zu haben und kann es wirklich jedem empfehlen, der sich mit ähnlichen Fragen, wie eingangs von mir beschrieben, herumschlägt. Mir hat es sehr geholfen und seitdem hat sich in meinem Leben wirklich viel bewegt.

 

Ein französisches Café wird zum „Raum für Geschmack“

1 Feb

Heute habe ich mich mit einer Freundin rund um den Kollwitzplatz verabredet. Ich hatte vorgeschlagen, mich um eine nette Frühstückslocation zu kümmern. Und auch wenn ich ein sehr großer Freund von Neuentdeckungen bin, dachte ich an dieses kleine französische Café mit Ladenlokal, das ich im letzten Sommer besucht und dort, draußen in der Sonne sitzend, den wahrscheinlich leckersten Cidre schlechthin getrunken habe. Und ich erinnerte mich an den Anblick der französischen Knusprigkeiten, Croissants, Pains au chocolat, kleine Törtchen, Tartes… mjom mjom mjom, mir lief das Wasser im Mund zusammen!

Dort angekommen und eingetreten war alles anders, doch zum Glück muss anders nicht immer schlechter sein! Aus dem französischen Café ist ein internationaler „Raum für Geschmack“ geworden. Original französische Croissants gibt’s immer noch, die übrigens genauso lecker schmecken wie sie aussehen! Für mich bislang die beste Adresse, um echt gute Croissants in einen leckeren Milchkaffee oder eine heiße Schokolade zu tunken. Neben den französischen Backwaren und einer feinen Kaffee- und Teeauswahl bietet der Besitzer, mit dem wir schnell ins Gespräch gekommen sind, hochwertige Weine aus Südtirol und Georgien an, Schokoladen und Pralinen, eine täglich frische Suppe und viel Raum für mehr. Im Raum nebenan nämlich, öffnen sich bald die Türen für ein stilvolles Lesecafé. Und einen Ort für Kunst, den wird man dort bald ebenfalls mit integriert vorfinden.

Faszit: nett, lecker, angenehm. Vieles in Bioqualität! Ich werde definitiv wieder kommen!

Mehr Infos gibt’s hier: www.knaackraum.de