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Büchlein, Büchlein du darfst wandern!

1 Mrz

Nie, wirklich noch nie in meinem ganzen Leben  kam mir der Winter so lange und so grau und so trist wie in diesem Jahr vor. Ich liebe dich, Winter, aber nu ist langsam gut, der Frühling darf  kommen, bitte!!! (und heute- so bin ich mir sicher- hab ich ihn gesehen!, in Vorgärten treibt er sich schon rum… bald wird er sich richtig zeigen..)

Ein Gutes hat diese Zeit allerdings auch, denn Winterzeit ist Lesezeit. Ich lese das ganze Jahr über verteilt wirklich viel und gerne, habe immer etwas Gedrucktes in meinem Rucksack, doch diese Atmosphäre in der kalten Jahreszeit ist für mich etwas ganz ganz Besonderes. Warm eingeschlungen in die Kuscheldecke, Kerzenlicht, der Kakao dampft friedlich daher, die tollste Katze der Welt liegt samtig eingerollt ganz eng an meiner Seite und liebt genau wie ich diese  innigen Wintermomente. Nur sie und ich und das Buch. Wundervoll!

Regelmäßig sortiere ich olle Klamotten aus, mein Kleiderschrank wird immer leerer und leerer und das fühlt sich gut an. Wie schaut es aber mit meinen Bücherregalen und Ecken aus? Da gibt es die Schätze, die ich niemals niemals hergeben werde. Da gibt es aber auch etliche Romane und Ratgeber, Sachliteratur, die ich ganz gewiss nicht mehr in die Hand nehme. Natürlich sieht es schön aus, einen riesengroßen Bücherschrank herzeigen zu können, doch wozu eigentlich? Für wen? Nur weil es nett aussieht? Vielleicht würde irgendjemand anderes mit wenig Moneten in der Tasche sich riesig über genau eines dieser förmlich eingefrorenen Bücher freuen… und das Buch wie einen kleinen Schatz in seine eigene Sammlung stellen.

Zum Glück gibt es kunterbunte Möglichkeiten, seine alten Bücher wieder auf den Weg zu bringen!

Zum Beispiel so:

Die private Büchertauschparty:

Unter Freunden Bücher  tauschen! Jeder bringt eine Kiste voller Bücher mit, dazu noch eine Flasche Wein, Salat und Kuchen dürfen natürlich auch nicht fehlen und schon kann der lustige Tausch- Abend beginnen.

Bookcrossing

Die Welt ist eine Bibliothek- über sieben Millionen Bücher sind via Bookcrossing in 130 Ländern auf Reisen. Die Bücher liegen an öffentlichen Orten und warten darauf, mitgenommen zu werden. Also: Teilen und mitnehmen 🙂

Öffentliche Bücherschränke

Sie stehen in Alleen, an Flussufern oder mitten in der Stadt: Öffentliche Bücherschränke. Das Prinzip ist reichlich einfach, jeder der ein Buch daraus mitnimmt, stellt auch eines wieder hinein. Eine (unvollständige) Liste dieser Schränke gibt’s im Netz bei wikipedia.

Givebox

Eine Box mit Regalen, etwa in der Größe einer Telefonzelle, die von Nachbarschaftsinitiativen aufgestellt wurde und mit ausrangierten, gut erhaltenen Schätzen gefüllt wird. Nehmen und geben. U.a. findet man auch immer wieder Bücher darin und kann natürlich auch seine eigenen hineinstellen, damit diese ein neues Zuhause finden.

Umsonstladen

In etlichen Städten gibt es sogenannte Umsonstläden. Spannende Angelegenheit, kostenlos abgeben und kostenlos „einkaufen“. Einzige Bedingung: gut erhalten müssen die Waren sein. Meist sind es Kleidungsstücke oder ausrangierte Haushaltswaren, die den Weg in den Umsonstladen finden,  es gibt i.d.R. aber auch immer eine Ecke mit ausgelesenen Büchern 🙂

 

Meine kleine Bücher-Kiste ist auf jeden Fall gepackt…

Leben (fast) ohne Geld

24 Feb

Immer wieder beschäftige ich mich mit dem Thema Geld. Meistens bereitet es mir Bauchschmerzen, da ich leider zu der Kategorie Mensch gehöre, die scheinbar noch eine offene karmische Rechnung zu begleichen hat, da ich immer wieder mit einem (Geld-) Mangel in Berührung komme. Kein finanzieller Überfluss, im Gegenteil. Vieles davon ist wohl bewusst aufgebürdet oder mit meinen unbewussten Glaubenssätzen verknüpft, deren Knoten ich glücklicherweise langsam erkenne und so auflösen kann.

Natürlich ist es schön, Geld zu haben. Es gibt einem eine gewisse Sicherheit. Doch viel schöner ist es doch eigentlich, sich immer mehr davon zu befreien- zumindest denke ich, wird das mein Weg sein.

Anstelle von neu kaufen, Secondhand Läden durchstöbern und dort fündig werden. Flohmärkte besuchen und Schnäppchen machen. Oder Waren und/oder Dienstleistungen tauschen- regionale Tauschringe sind wieder schwer im Kommen, und was zu früheren Zeiten gang und gebe war, kehrt langsam wieder in unsere Gesellschaft zurück.

Auch im Trend, sogenannte Regionalgelder wie beispielsweise der „Chiemgauer“, eine regionale Währung, die kleine Unternehmen stärkt, die Wirtschaft der Region ankurbelt und zusätzliches Geld in die Kassen von Vereinen und Einrichtungen mit sozialen Zielen bringt.

Übernachten vie Couchsurfing, trampen, foodsharing, containern, … es gibt ein Fülle an Möglichkeiten mit wenig oder gar keinem Geld das Leben oder einzelne Unternehmungen und Bereiche zu bestreiten.

Inspirationen gibt es auch auf dieser Seite hier,  mich würde es allerdings auch interessieren wie es mit der Krankenversicherung ist, denn einfach abmelden und unversichert leben ist zumindest in Deutschland lt. Gesetzgeber verboten. (was den ein oder anderen natürlich nicht davon abhält, es einfach zu tun..)

Freue mich über Anregungen von euch, Ideen, neue Seiten zum durchstöbern,… Was macht ihr, um mit weniger oder vielleicht sogar ganz ohne Geld gut zu leben und was bedeutet „gut leben“ überhaupt?!

„Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“

14 Feb

„Ach ja? Wow! …Nää, oder?! Wie soll das denn gehen???“, dachte ich mir und schon war das Buch bestellt und ich höchst gespannt! Im letzten Jahr hat meine Ratlosigkeit nämlich ihren bisweiligen Zenit erreicht und ich war ziemlich verzweifelt mit der Frage „wie soll ich mich wohl je entscheiden können ? Welcher Job ist bloß der passende für mich???“ beschäftigt. Denn Menschen wie ich es bin, haben einfach viel zu viele Interessen, Ideen und Geistesblitze, die mitunter wirklich bewegungsunfähig machen, da man einfach nicht weiß, wo man anfangen soll und aus diesem Grund häufig nur noch eins tun: NICHTS. Starre, Lethargie, Lähmung. …Anstrengend, toootal anstrengend!

Gott sei Dank hat mich eine Schlagwortsuche mit mehr oder weniger genau dem Buchtitel entsprechenden Wortlaut auf Meinesgleichen aufmerksam gemacht. Barbara Sher, die Autorin des Buches nennt sie „Scanner“.  Aufgeweckte, neugierige Menschen, die sich nicht nur auf eine Sache festlegen wollen und können, und deswegen oft total unglücklich sind, da sie immer hin und her gerissen sind.

In ihrem Buch „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ beschreibt sie diesen Schlag Mensch und unterteilt ihn in die verschiedenen Scanner- Typen wie zum Beispiel den Doppelagenten, den Tellerjongleur oder den Serienspezialisten. Zudem gibt sie dem Leser, der möglicherweise ein Scanner ist, verschiedenste Werkzeuge mit auf den Weg und schlägt sogar Berufe für jeden Typus vor.

Ich bin wirklich froh, dieses Buch an diesem Glückstag vor etwa einem Jahr entdeckt zu haben und kann es wirklich jedem empfehlen, der sich mit ähnlichen Fragen, wie eingangs von mir beschrieben, herumschlägt. Mir hat es sehr geholfen und seitdem hat sich in meinem Leben wirklich viel bewegt.

 

„Da, wo die Angst ist, da geht’s lang!“

30 Jan

Ich habe gerade diesen Artikel gelesen und oh ja, er spricht mir aus der Seele! Heraus aus der Komfortzone, Neues wagen, sich der Angst stellen. Manchmal sind es kleine Alltagsängste, die unglaublich schwer im Magen liegen können (mir zumindest) und manchmal sind es die ganz dicken Brocken, die gewöhnlich weltenschwer in eine wahnsinnsgroße, kaum noch zu verschließende Schublade gepackt werden und deren Schlüssel versteckt wird, in ein Geheimversteck, das man am besten selbst im Laufe der Tage, Monate und Jahre vergisst.

„Leben und leben lassen“- das ist mein Lebensmotto, aber „da, wo die Angst ist, da geht’s lang!“ wird mich fortan ganz bestimmt bewusst auf meinem Weg begleiten! Kurz bevor ich den Artikel bei „Zeit zu leben“ entdeckt habe, durfte ich erleichtert die Erfahrung machen, wie gut es tut, sich der Angst zu stellen und nicht mit dem schlimmsten, sondern mit dem vermutlich besten Ergebnis überrascht zu werden. Und nicht zum ersten Mal erlebe ich das, natürlich nicht!, aber wie sooft vergesse ich vor lauter Angst, wie wunderschön dieses Gefühl doch sein kann..

Danke!!!

Kurzmitteilung

40 Euro im Monat und satt und glücklich!

24 Jan

Gerade entdeckt:

Ein Leben im Luxus- mit nur 40 Euro im Monat

da tut sich was, immer mehr Ideen werden umgesetzt, Teilen ist total im Trend…