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„Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“

14 Feb

„Ach ja? Wow! …Nää, oder?! Wie soll das denn gehen???“, dachte ich mir und schon war das Buch bestellt und ich höchst gespannt! Im letzten Jahr hat meine Ratlosigkeit nämlich ihren bisweiligen Zenit erreicht und ich war ziemlich verzweifelt mit der Frage „wie soll ich mich wohl je entscheiden können ? Welcher Job ist bloß der passende für mich???“ beschäftigt. Denn Menschen wie ich es bin, haben einfach viel zu viele Interessen, Ideen und Geistesblitze, die mitunter wirklich bewegungsunfähig machen, da man einfach nicht weiß, wo man anfangen soll und aus diesem Grund häufig nur noch eins tun: NICHTS. Starre, Lethargie, Lähmung. …Anstrengend, toootal anstrengend!

Gott sei Dank hat mich eine Schlagwortsuche mit mehr oder weniger genau dem Buchtitel entsprechenden Wortlaut auf Meinesgleichen aufmerksam gemacht. Barbara Sher, die Autorin des Buches nennt sie „Scanner“.  Aufgeweckte, neugierige Menschen, die sich nicht nur auf eine Sache festlegen wollen und können, und deswegen oft total unglücklich sind, da sie immer hin und her gerissen sind.

In ihrem Buch „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ beschreibt sie diesen Schlag Mensch und unterteilt ihn in die verschiedenen Scanner- Typen wie zum Beispiel den Doppelagenten, den Tellerjongleur oder den Serienspezialisten. Zudem gibt sie dem Leser, der möglicherweise ein Scanner ist, verschiedenste Werkzeuge mit auf den Weg und schlägt sogar Berufe für jeden Typus vor.

Ich bin wirklich froh, dieses Buch an diesem Glückstag vor etwa einem Jahr entdeckt zu haben und kann es wirklich jedem empfehlen, der sich mit ähnlichen Fragen, wie eingangs von mir beschrieben, herumschlägt. Mir hat es sehr geholfen und seitdem hat sich in meinem Leben wirklich viel bewegt.

 

Die Sprache der Liebe

23 Jan

„Warum versteht er mich einfach nicht? Wie deutlich soll ich ihm eigentlich noch zeigen, was mir wichtig ist, was ich brauche, was mein Herz zum Schwingen bringt? Immer tut er dies oder jenes, wieso bloß?, er merkt doch, dass es mich rasend macht!“, na… kommt dir das bekannt vor?! (Nicht? Dann HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, scheinbar alles richtig gemacht 🙂 )

In „Die fünf Sprachen der Liebe“ von Gary Chapman lernen wir nicht nur unsere eigene Liebessprache kennen, sondern auch die unseres Liebsten/unserer Liebsten. Und  ich habe es so unglaublich spannend gefunden, plötzlich so klar sagen zu können „DAS ist meine Sprache der Liebe, genau… ja, genau DAS ist mir wirklich wirklich wichtig!“. Die eigene Muttersprache der Liebe  zu kennen ist der erste Schritt, die Sprache des anderes verstehen der nächste, wo gibt es Sprachbarrieren und wo schlichtweg einfach blöde Übersetzungsfehler von der einen Sprache  in die andere. Denn eigentlich will man dem anderen ja gar nichts böses, im Gegenteil! Nicht abschrecken lassen sollte man sich vor dem Untertitel (wie Kommunikation in der Ehe gelingt). Nein, man muss für dieses Buch nicht verheiratet sein, das bin ich nämlich auch nicht, und auch wenn es zahlreiche wirklich hilfreiche Beispiele aus problematischen „Ehen“ enthält, habe ich gedanklich ganz schnell „Ehe“ gegen „Beziehung“ ausgetauscht.

Tipp: VORLESEN! Ein Kapitel pro Session- kann richtig Freude bereiten 🙂

 

„Der Weg des Künstlers“

17 Jan

„Morgenseiten“, klingt gut! Was genau sind Morgenseiten?, fragte ich und nach ein paar erklärenden Worten meines Gegenübers war klar: Titel merken, das könnte was für mich sein! Ein paar Tage später im Buchladen lag es dann einfach so da, ich nahm es in die Hand, es fühlte sich gut an und schon waren wir auf dem Weg zur Kasse.

„Der Weg des Künstlers“ von Julia Cameron ist ein sehr inspirierendes 12- Wochen- Programm, das uns dabei helfen kann, unsere Kreativität zu wecken und dabei viele viele Hindernisse, die uns dabei im Wege stehen, zu erkennen und beiseite zu räumen.

Das Schreiben der Morgenseiten ist eine wunderbare Methode, um den Geist zu klären und Ordnung in so manches Gedankenchaos zu bringen. Oder der sogenannte allwöchentliche Künstlertreff, eine Zeit nur für dich und mit dir ganz alleine, herrlich!!       Ich kann es jedem nur empfehlen, obwohl ich selbst noch mittendrin stecke und gerade eine kleine Durststrecke zu überwinden habe- mir fehlt ein bisschen der Austausch mit anderen, aber vielleicht kann ich dem ja sogar bald Abhilfe verschaffen 🙂