Tag Archives: bewusst leben

„Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“

14 Feb

„Ach ja? Wow! …Nää, oder?! Wie soll das denn gehen???“, dachte ich mir und schon war das Buch bestellt und ich höchst gespannt! Im letzten Jahr hat meine Ratlosigkeit nämlich ihren bisweiligen Zenit erreicht und ich war ziemlich verzweifelt mit der Frage „wie soll ich mich wohl je entscheiden können ? Welcher Job ist bloß der passende für mich???“ beschäftigt. Denn Menschen wie ich es bin, haben einfach viel zu viele Interessen, Ideen und Geistesblitze, die mitunter wirklich bewegungsunfähig machen, da man einfach nicht weiß, wo man anfangen soll und aus diesem Grund häufig nur noch eins tun: NICHTS. Starre, Lethargie, Lähmung. …Anstrengend, toootal anstrengend!

Gott sei Dank hat mich eine Schlagwortsuche mit mehr oder weniger genau dem Buchtitel entsprechenden Wortlaut auf Meinesgleichen aufmerksam gemacht. Barbara Sher, die Autorin des Buches nennt sie „Scanner“.  Aufgeweckte, neugierige Menschen, die sich nicht nur auf eine Sache festlegen wollen und können, und deswegen oft total unglücklich sind, da sie immer hin und her gerissen sind.

In ihrem Buch „Du musst dich nicht entscheiden, wenn du tausend Träume hast“ beschreibt sie diesen Schlag Mensch und unterteilt ihn in die verschiedenen Scanner- Typen wie zum Beispiel den Doppelagenten, den Tellerjongleur oder den Serienspezialisten. Zudem gibt sie dem Leser, der möglicherweise ein Scanner ist, verschiedenste Werkzeuge mit auf den Weg und schlägt sogar Berufe für jeden Typus vor.

Ich bin wirklich froh, dieses Buch an diesem Glückstag vor etwa einem Jahr entdeckt zu haben und kann es wirklich jedem empfehlen, der sich mit ähnlichen Fragen, wie eingangs von mir beschrieben, herumschlägt. Mir hat es sehr geholfen und seitdem hat sich in meinem Leben wirklich viel bewegt.

 

„Da, wo die Angst ist, da geht’s lang!“

30 Jan

Ich habe gerade diesen Artikel gelesen und oh ja, er spricht mir aus der Seele! Heraus aus der Komfortzone, Neues wagen, sich der Angst stellen. Manchmal sind es kleine Alltagsängste, die unglaublich schwer im Magen liegen können (mir zumindest) und manchmal sind es die ganz dicken Brocken, die gewöhnlich weltenschwer in eine wahnsinnsgroße, kaum noch zu verschließende Schublade gepackt werden und deren Schlüssel versteckt wird, in ein Geheimversteck, das man am besten selbst im Laufe der Tage, Monate und Jahre vergisst.

„Leben und leben lassen“- das ist mein Lebensmotto, aber „da, wo die Angst ist, da geht’s lang!“ wird mich fortan ganz bestimmt bewusst auf meinem Weg begleiten! Kurz bevor ich den Artikel bei „Zeit zu leben“ entdeckt habe, durfte ich erleichtert die Erfahrung machen, wie gut es tut, sich der Angst zu stellen und nicht mit dem schlimmsten, sondern mit dem vermutlich besten Ergebnis überrascht zu werden. Und nicht zum ersten Mal erlebe ich das, natürlich nicht!, aber wie sooft vergesse ich vor lauter Angst, wie wunderschön dieses Gefühl doch sein kann..

Danke!!!

Restaurantbesuch

26 Jan

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, mit zwei unglaublich tollen Freundinnen einen lustigen Abend bei einem netten Italiener zu verbringen. Die Pizzen waren riesig, die Pasta ein Traum, und am Ende blieben pro Teller je 1 Stück Pizza und eine wunderbar gefüllte Muschelnudel übrig. Der Service kam zum Abräumen, meine beiden Tischnachbarinnen entspannt, da meldete sich mein „Essensretter“- Herz mit der Bitte: „einmal zum Mitnehmen der Rest, bitte- auch die einsame Nudel! Danke schön!“ Kurze Zeit später lag auch schon das Restepäckchen in Alu geschlungen neben mir.

…und kurz vor Mitternacht dann, als ich nach mehr als einer Stunde Fahrt zufrieden-glücklich zur Wohnungstür hereinkam, fand ich’s richtig toll, noch die zwei Stückchen übereinandergeklappt mit der Nudel in der Mitte als Mitternachtssnack vermümmeln zu dürfen!!

 

Foodsharing – Lebensmittel teilen, statt wegwerfen!

22 Jan

Wer kennt es nicht, das Ergebnis eines Einkaufs mit megahungrigem Magen und dementsprechend überdimensional großen Augen. Der Wagen proppen voll mit leckeren Dingen, die man am liebsten sofort verschlingen möchte, die tollsten Kochkreationen tanzen bildhaft vor dem inneren Auge vorbei. Man riecht und schmeckt schon förmlich, der Speichel läuft und heraus kommt meist ein viel zu großer Einkauf. So zumindest ging es mir schon oft und hin und wieder kam es dann leider vor, dass irgendetwas davon in meinem Kühlschrank so weit in die letzte Reihe rutschte, dass es schlecht wurde, bevor ich es zubereiten konnte.

Was lernen wir daraus?

Punkt 1: Nicht mit hungrigem Magen einkaufen gehen! (nicht unbedingt was Neues..) Punkt 2: Keine riesigen Mengen auf einmal kaufen, sondern lieber mehrmals die Woche den Ausflug in den (in meinem Fall Bio)laden einplanen.

So weit so gut. Klappt bei mir mittlerweile auch wirklich gut! ( Zum Thema Essensverschwendung kann ich euch übrigens wärmstens den Film „Taste the waste“ ans Herz legen- darüber hab ich hier auch schon geschrieben und zur Zeit ein kleines Projekt am Laufen..)

Sollte es dann doch aus irgend einem Grund dazu kommen, dass ganz hinten im Kühlschrankfach ( in der Obstschale, im Küchenregal oder wo auch immer ihr euer „täglich Brot“ aufbewahrt), ein leckeres Nahrungs-oder Lebensmittel sachte auf sein Ende zusteuert, dann gibt es seit Ende Dezember die wunderbare Möglichkeit, sein Essen zu teilen und es ganz einfach abholen zu lassen.

Die Plattform dazu bietet FOODSHARING. Lebensmittel teilen, statt wegwerfen!

Gestern erst hab ich gelesen, dass so die erste Tonne Lebensmittel vor der Tonne gerettet wurde. Genau, 1000 kg wertvolle Lebensmittel haben über diesen Weg einen neuen Abnehmer gefunden und mittlerweile sind schon über 6000 aktive User mit von der Essenspartie.

Stichwort Partie: Warum nicht einfach mal ein Reste-Essen veranstalten und es gemeinsam mit anderen Foodsharern verspeisen? Ich bin auf jeden Fall dabei, sollte es doch mal wieder dazu kommen…

„Fleischlos im Trend“

20 Jan

Cooler Bericht, gerade gesehen.. (und das bei RTL ;- ) )  „Fleischlos im Trend: lebt es sich vegan gesünder?“

Gerade wurde in Frankfurt der zweite vegane Supermarkt Deutschlands eröffnet. Und wer in Berlin lebt und ihn noch nicht kennt:

VEGANZ- Wir lieben Leben- in der Schievelbeiner Str. 34 in Prenzlauer Berg.